Kurzbesuch in Hamburg – Tag 1

Anfang des Monats verschlug es meine Schwester und mich einmal elbabwärts – nach Hamburg. Wir brachen kurz vor 10 Uhr bei strahlendem Sonnenschein und sommerlich warmen 26°C in Dresden auf. Unterwegs unterbrachen wir die Fahrt mehrmals, Teils freiwillig während einer Pause, Teils unfreiwillig im Stau stehend. Alles in allem kamen wir aber ganz gut durch und waren nach sieben Stunden in Hamburg angekommen. Da die Reise sehr spontan anstand gelang es uns nicht mehr eine Pension zu buchen. Na gut, dann also ein Hostel. Für uns beide war es das erste mal in einem Hostel zu nächtigen, doch wir beide wurden positiv überrascht. Ich kann somit das Arena Hostel Hamburg mit bestem Gewissen weiterempfehlen. Sowohl das Personal, wie auch die Gäste waren allesamt total freundlich. Auch die Zimmer, sowie Bäder und Toiletten waren sowohl von der Ausstattung als auch von der Sauberkeit mehr als nur gut. Wir checkten gegen 17 Uhr ein und bekamen alles gezeigt. „Wow wir sind jetzt in Hamburg… “ schoss es mir durch den Kopf, als ich mich so langsam wieder sammelte.

Nach einer weile machten wir uns dann auf den Weg in Richtung S-Bahn Station Hamburg-Eidelstedt um zum Alten Elbtunnel aufzubrechen. An den Landungsbrücken angekommen stach mir sofort ein prächtiges Segelschiff in die Augen, Kamera raus und los ging das Sightseeing. Bei dem Schiff handelte es sich um das Museumsschiff Rickmer Rickmers, welches wir aber nur von außen bewunderten. Anschließend gingen wir nun also weiter in Richtung Elbtunnel.

"Museumsschiff Rickmer Rickmers"

Dort angekommen kam uns aus dem Fahrstuhl eine ganze Gruppe Fotografen entgegen, alle gut erkennbar am Stativ was sie mit sich herum trugen. Wenigstens war ich nicht der einzige der dieses Motiv ablichten wollte :D.
Unten war es erfreulich warm, war es in Hamburg mittlerweile nur noch 16°C warm. Ich hatte mich gerade aufgebaut und hatte nur fix ein Foto gemacht um meine Belichtung zu checken da enterte eine Reisegruppe samt Leiterin den Tunnel, also hieß es für uns warten. Nach einigen Minuten ging die Gruppe dann auch wieder und ich schaute das nicht zu viele Menschen im Tunnel waren. Das ist leichter gesagt als getan, schließlich möchte ich ja auch keinen der Passanten aufhalten. So verbrachten wir also weitere 10 Minuten im Tunnel. Schließlich hatte ich im Kasten weswegen ich hier war und wir konnten weiter gehen.

"Alter Elbtunnel"

Cranes

Auf der Hinfahrt erwähnte ich das ich die Reeperbahn gerne meiden wollte, da ich diese nachts in keiner sonderlich guten Erinnerung hatte (Studienfahrt Klasse 12). Als wir dann an einer Straße mit Sichtschutzen Wänden vorbei kamen war mir klar, dass es mit dem meiden nicht sonderlich gut geklappt hatte. Naja gut, wenn wir schon mal hier sind kann ich auch noch eben ein Bild der Davidwache machen.
Schließlich machten wir uns von da aus in Richtung Jungfernstieg auf um so langsam ausschau nach etwas Essbarem zu halten.

"Davidwache"

Nach einer kurzen Stärkung bei einer großen Fastfoodkette stand die Kamera schon wieder auf dem Stativ und wir konnten währenddessen den Blick auf die Binnenalster genießen. Die ganzen Wolken waren mittlerweile verschwunden und die blaue Stunde offenbarte ihre gesamte Schönheit. Während ich die Aufnahme machte schwamm ein Schwan vorbei, was den hellen streifen im unteren Teil des Bildes erklärt.

"Binnenalster"

Hier und da machte ich noch einige Bilder und „arbeitete“ mich so langsam Richtung Rathaus vor. Dort angekommen zeigte mein Ultra-Weitwinkel Objektiv wieder seine schwäche – Gegenlichtsituationen. Es hieß für mich also ein Panorama zu erstellen. Kamera auf Hochformat und los ging es. Um Stitchingfehler zu vermeiden drehte ich nicht die Kamera auf dem Stativ, sondern das Stativ um die Kamera. So gelang es mir deutlich besser den Nodalpunkt zu treffen. Leider war ich durch die Reise doch nicht mehr ganz so frisch im Kopf und nahm alles ziemlich schief auf, immerhin war es nun schon 21:30 Uhr.
Die Schräglage konnte ich aber noch in Photoshop Elements bereinigen. Ebenfalls habe ich einen Kran aus dem Bild retuschiert und die defekte Beleuchtung am Rathaus verschwinden gelassen.

Hamburger Rathaus

In den kommenden Tagen folgt dann der Bericht von Tag 2 ;).

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