Kurzbesuch in Hamburg – Tag 2

Wie Im letzten Beitrag angekündigt, hier nun der Tag zwei.
Am Morgen meines zweiten Tages in der Hansestadt bin ich in meinem sehr bequemen Bett im Hostel aufgewacht. Ein kurzer Blick aufs Handy und ich wollte spontan nicht mehr aufstehen: 12°C. Ich habe mich in meiner Naivität vorher lediglich darüber informiert ob es regnen würde oder nicht. Es sollte an diesem Tag nicht regnen, jedoch ich hatte lediglich die Hose mit, die ich während der Anreise trug, eine knielange Shorts. Naja nun war es sowieso zu spät es zu bereuen und so brachen wir nach einem köstlichen Frühstück im Frühstücks-laden auf.
Ein Ziel wollte ich mir in Hamburg auf keinen Fall entgehen lassen, die Speicherstadt. Wir fuhren also bis zur Haltestelle Baumwall um von da aus einmal durch die Speicherstadt zu schlendern. An diesem Tag zeigte sich Hamburg, trotz suboptimaler Kleidung, von seiner schönsten Seite. Es war ein fantastischer Himmel aus einigen, sehr schnell ziehenden Dekowöllkchen. So das mein Stativ einen regen Einsatz finden sollte.

Elbphilharmonie

Die Speicherstadt war auch deswegen eines meiner Ziele in Hamburg, da sie dieses Jahr den Titel des Weltkulturerbes bekommen hat und das ganz zurecht, wie ich finde. Glücklicherweise kam gerade als ich da war ein kleines Schiff vorbeigefahren, auf welchem sich Gästen einer Rundfahrt befanden. Wenn man sich auf einer der vielen kleineren Brücken befindet könnte man fast schon vergessen das man sich im Zentrum einer Großstadt befindet. Es ist alles total ruhig und harmonisch, so das ich mich auch gerne länger aufgehalten hätte, doch ich hatte leider nicht unbegrenzt Zeit.

Speicherstadt Hamburg

Ich konnte mir gut vorstellen, dass ich auf der anderen Seite der Binnenalster ebenfalls ein schönes Bild machen konnte. Tja was soll ich sagen – Bingo. Um möglichst viel Ruhe in das Bild zu bringen wählte ich auch hier wieder eine Langzeitbelichtung. Der positive Nebeneffekt dabei ist ja auch das man sich etwas ausruhen kann ;). Dabei war es sehr gemütlich sich das ganze Treiben auf dem Wasser an zuschauen.

Binnenalster II

Von da aus schlug ich als nächstes Ziel das Justizgebäude vor, denn es sah auf der Karte recht interessant aus. Das Gebäude ist sehr auffällig mit seinen vielen Säulen. Letztendlich fand ich die Szenerie optimal um ein Panorama zu erstellen und so nahm ich fünf Bilder im Hochformat auf. Das gute dabei war das ich mit einem guten Timing ein nahezu menschenleeres Bild erstellen konnte. Glücklicherweise war es an diesem Tag auch nicht sonderlich überlaufen.

Justizgebäude Hamburg

Zu guter letzt wollte meine Schwester noch den Fischmarkt sehen. Dieser ist nun aber nicht unter der Woche und somit mussten wir mit der Fischauktionshalle vorlieb nehmen. Auf dem Weg uns etwas zum Essen zu suchen wollte ich noch eine letzte Langzeitbelichtung erstellen und so baute ich mich auf einer Mauer auf. im Nachhinein entdeckte ich dann noch das die Mauer ein Signum trug, was ich jedoch absolut nicht als störend empfand. Ganz im Gegenteil finde ich das Bild so erst richtig stimmig.

Fischauktionshalle

Nach einer kurzen Stärkung machten wir uns somit wieder auf den Weg zum Hostel. Mittlerweile war es gegen 16 Uhr und wir waren beide erschöpft. Für mich hieß es noch kurz ein wenig Kraft tanken un mich dann ins Auto zu setzen um wieder nach Dresden zu fahren. Diesmal kam ich ohne Stau gut voran und war nach etwas über fünf Stunden Fahrt auch wieder wohlauf in Dresden angekommen.

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