Tokina 116 – Meine Erfahrungen

Das Tokina* besitze ich nun seit über 1,5 Jahren und besitze deswegen auch einen guten Überblick wo es stärken hat und auch die Schwächen sind mir bekannt.

Es deckt einen Bereich von 11-16 mm ab, womit es nicht die kürzeste Brennweite ist. Mit einer maximalen Offenblende von F/2.8 ist es eines der Lichtstärksten Objektive in dieser Brennweite. In meinen Augen ist diese Lichtstärke nur erforderlich wenn damit auch das nächtliche Firmament abgelichtet werden soll. Ein Beispiel dazu findet ihr hier.
Da ich kein anderes Objektiv dieser Brennweite besessen habe könnte ich nur Parallelen ziehen zum 18-55mm, was ich für wenig sinnvoll betrachte. Das hier sind ja auch nur meine Erfahrungen und kein Testbericht. 😉

Pillnitz Castle

Die Abbildungsleistung ist meist wunderbar und das Bild ist, sofern der Fokus sitzt, sehr scharf. Nur ist dieser leider nicht der zuverlässigste. Die Skala am Objektiv zeigt meistens Werte an, die so nicht stimmen können. Aus diesem Grund fokussiere ich bei etwas schwierigen Lichtverhältnissen (oder wenn der angezeigte Wert nicht stimmen kann) manuell über die Skala. Alles über 2 Meter Entfernung ist nämlich bereits ∞.
Auch der Schalter um den Fokus zu verstellen, ist eher mit „Sie“ anzusprechen. Dies ist der Fokusring, den man nach vorne schieben kann um den Autofokus zu aktivieren und zur Kamera ziehen kann um den manuellen Fokus zu nutzen. Es kann sein, dass ich beim umschalten den Fokusring etwas bewegen muss, da der Schalter etwas hakelig ist.

Street festival

Der einzige Punkt welcher die Abbildung dieses Objektives trübt sind und bleiben die chromatischen Aberrationen, sowie die Lens Flares. Die CA’s sind so stark ausgeprägt, dass ich diese in extremen Situationen sogar schon auf dem Kameradisplay sehen konnte. Allerdings ist in Lightroom ein Profil hinterlegt womit ich diese mit einem Klick entfernen kann.
Anders verhält es sich mit den Flares, diese sind nicht so einfach zu entfernen. Entweder ich retuschiere sie nachträglich heraus oder muss bereits bei der Aufnahme darauf achten das diese sich nicht störend im Bild befinden.

Old workshop

Abschließen möchte ich meinen Erfahrungsbericht noch mit einem positiven Punkt und das ist die Darstellung der Farben. Die ist bei dem Objektiv echt spitze, so das ich die Sättigung nur sehr wenig erhöhe in der RAW-Entwicklung. Alle Farben werden äußerst natürlich und sehr satt dargestellt was für mich die Schwächen wieder aufwiegt.

Mein Fazit zum Objektiv ist ein positives mit aber versehen. Die Eierlegendewollmilchsau ist es nicht, dennoch muss es sich nicht verstecken mit dem was es Leistet und ich bin froh es in meiner Fototasche zu haben.


* Dies ist ein Partner-Link, der zu einer externen Webseite führt. Ich erhalte keinerlei Bezahlung für das setzen von Links, bekomme allerdings eine kleine Provision falls ihr darüber bestellt. Es entstehen für euch dadurch keinerlei Nachteile.

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2 Kommentare zu „Tokina 116 – Meine Erfahrungen

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