Die Semperoper

Einen Tag nach meinem Ausflug zur Rakotzbrücke und nach Bad Muskau hatte ich mir vorgenommen in Dresden einige Langzeitbelichtungen zu machen und mein erstes Ziel war die Semperoper. Einerseits ist die Oper ein schönes Gebäude, anderer seits steht diese für Weltoffenheit und stellt sich entschieden gegen Fremdenfeindlichkeit.
Aus diesem Grund hängt der Schriftzug „Für ein Weltoffenes Dresden“ sowohl am Gebäude, als auch in Form von kleinen Hinweisen wie „Augen auf“ an den Fahnen. Zusätzlich ist noch eine Anzeige angebracht, welche mich auf meinem morgendlichen Arbeitsweg mit einem freundlichen „Guten morgen, buntes Dresden!“ begrüßt. Ich finde das Dresden genau so etwas derzeit braucht um sich klar gegen den Hass zu positionieren. Auch das ist ein weiterer Grund, weswegen ich diese Kulisse gewählt habe.

Semperoper in Dresden (550D, 11 mm, F/5.6, 960 sec, ISO 100)

Der positive Nebeneffekt bei einer Langzeitbelichtung ist, neben wunderschönen Wolkenziehern, auch noch ein nahezu vollständiges verschwinden der vielen Touristen, was das Bild wesentlich ruhiger wirken lässt. Beim Entwickeln viel mir eine leichte Farbverschiebung in Richtung magenta bis violett auf, die ich noch ein wenig verstärkt habe da sie in meinen Augen harmonisch zum Rest des Bildes passt. Eigentlich hatte ich während der Aufnahme nur an ein schönes schwarz/weiß Bild gedacht, da der Himmel größtenteils grau erschien. Doch wie heißt es so schön: ersten kommt es anders und zweitens als du denkst.
In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende.

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