Der Amselfall

Wie im letzten Beitrag angekündigt habe möchte ich euch heute den Amselfall und die Amselfallbaude präsentieren. Der Weg bis zum Wasserfall ist nur unwesentlich beschwerlicher als der restliche Weg meiner Wanderung. Der Ausblick und auch der Wasserfall entschädigen die Anstrengungen jedoch mehr als nur ein wenig. Von April bis Oktober können Besucher auch in der Amselfallbaude einkehren um sich ein wenig auszuruhen und zu stärken. Ob sich zu den Zeiten ein Ausflug dahin lohnt kann ich allerdings nicht sagen, da ich nicht weiß wie überlaufen dieser Ort dann sein wird. Als ich da war waren nur vereinzelt einige wenige Wanderer anzutreffen.
Ganz nebenbei gibt es an der Baude noch einige Informationstafeln zur Entstehung des Sandsteines, sowie der Vegetation in dieser Gegend.

Amselfallbaude
(Panorama aus 6 Aufnahmen, 28 mm, F/4.0, 1/15 sec, ISO 100)

Es ist wirklich traumhaft zu sehen, wie versucht wurde um die bestehenden Gegebenheiten herum zu bauen. Der Wasserfall verläuft somit zwischen den beiden Gebäuden hindurch, es wurden lediglich einige Betonplatten ausgelegt um eine ebene Fläche zu schaffen.

Amselfall
(550D, 11mm, F/11, 30 sec, ISO 100)

Der Wasserfall an sich war zwar nicht sooo groß wie ich ihn erwartet hatte, aber dennoch schön anzuschauen. Dadurch das nur einige wenige Personen oben anwesend waren, war das fotografieren sehr angenehm. Niemand stand mir im Bild und auch ich stand keinem im Bild.
Oberhalb des Falles gibt es eine kleine Staustufe, so dass hier ein wenig getrickst werden kann um ihn beeindruckender aussehen zu lassen ;).

Stram and mossy rocks
(550D, 28mm, F/9.0, 20 sec, ISO 100)

Linkerhand geht der Wanderweg, ein Teil des Malerweges, hinauf. Ich bin diesem Weg anschließend noch ein ganzes Stück gefolgt. Ich war auf der Suche nach schönen Bachverläufen, und ich wurde fündig.
Bei dem Bild habe ich allerdings ein wenig in die Trickkiste gegriffen, es ist nämlich genau genommen eine Montage aus zwei Einzelaufnahmen. Ich habe zusätzlich eine Aufnahme erstellt, bei welcher der Fokus ausschließlich auf dem vorderen Stein lag. In der Bearbeitung konnte ich beide Aufnahmen zusammenmontieren. Um so ein Bild zu erhalten, welches eine wesentlich größere Tiefenschärfe besitzt, als wenn ich dieses Bild mit einer extrem geschlossenen Blende aufgenommen hätte. Da durch die Beugungsunschärfe wieder sehr viele Details verloren gehen würden.

 Stream and "Talwächter"
(550D, 40mm, F/7.1, 1/50 sec, ISO 100)

Nun, da ich mir ein wenig ausgeruht hatte und meine Bilder im Kasten waren machte ich mich auf den Heimweg. Da ich mittlerweile allerdings doch schon hungriger (und somit auch ungeduldiger) wurde nahm ich den gleichen Weg noch einmal zurück. Bei diesem letzten Anblick musste ich meine Kamera jedoch noch einmal aus dem Rucksack holen. Zu sehen ist hier wie der Bachlauf sich durch die Landschaft schlängelt um am Ende in den Amselsee über zu gehen und am Horizont erhebt sich der Talwächter in die Höhe.

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