Ein Ausflug zu dem Pfaffenstein

Ende April waren meine Schwester und ich unterwegs zu dem Pfaffenstein. Ist zwar schon wieder viel zu lange her, dass ich unterwegs war aber nichts desto Trotz sind die Bilder nicht weniger schön anzusehen und ein Verfallsdatum habe ich bis heute noch nicht gefunden.
Ich hatte bei diesem Ausflug die glorreiche Idee in Königsstein zu parken um dann über Pfaffendorf zu dem Fels zu wandern. Wir waren noch keine fünf Minuten weg vom Auto und waren beide bereits fürchterlich außer Puste. Unser Weg ging erst einmal, gefühlte 200 Höhenmeter hinauf, real waren es sicherlich einige Meter weniger. Zu allem übel stellten wir nach etwa zwanzig Minuten fest, dass wir an einem Parkplatz vorbei kamen – na klasse.
Da ich die Markierung zu meinem geplanten Wanderweg nicht sah folgten wir erst einmal dem Malerweg. Den Fehler bemerkte ich erst viel zu spät und so verlängerte sich unser Hinweg problemlos um den Faktor vier. Was mich allerdings aufgrund des Wetters und der Aussichten nicht weiter störte.

Königstein Fortress(Panorama aus 6 Hochformat-aufnahmen)

Interessant waren auch die Entfernungsangaben auf den Wegweisern. Innerhalb von fünf Minuten verkürzte sich diese um eine satte viertel Stunde. Nur um kurz darauf wieder um fünf Minuten anzusteigen. Wer weiß was da schief gelaufen ist; wir konnten es nicht sein, da es neben unserem keinen weiteren Weg gab.

Endlich tauchte vor uns das Ziel auf. Da gab es zwei Möglichkeiten um auf den Pfaffenstein zu gelangen. Leider ist es bereits zu lange her um noch zu schreiben für welchen der beiden aufstiege ich mich entschied. Schön war dieser auf jeden Fall, denn er führte über eine, in den Sandstein gehauene, Treppe.

Stairs

Endlich oben angekommen machten wir kurz eine Pause. Das tückische bei dem Wetter war jedoch das mir recht schnell wieder ein wenig kühl wurde, so blieb eine Einkehr in die Schenke aus. Egal, dafür waren wir ja auch nicht nach oben gestiegen.

View from the Pfaffenstein
(Panorama aus 3 Querformat-aufnahmen)

Die Aussicht am Aussichtspunkt war phänomenal. An einem der bekanntesten Blicke steht diese, ebenfalls sehr bekannte, Kiefer. Dem Anschein nach steht der Baum das Bäumchen auf dem Felsen. Wiedereinmal habe ich nichts, als Begeisterung für die Natur übrig gehabt.

 Thats me ;)

Da wir hier vor dem leichten Lüftchen geschützt waren, war es sehr angenehm und wir konnten uns ein ganzes Weilchen hier aufhalten. Ich nutzte die Gelegenheit dazu um meiner Schwester meine Kamera in die Hand zu drücken, da ich mal wieder ein neues Profilbild für meinen social media account haben wollte. (Danke noch mal fürs Auslösen.)

Pine on top of the Pfaffenstein
(Panorama aus 13 Hochformat-aufnahmen in zwei Reihen)

Da ich immer mal gerne etwas herumprobiere entstand ein Panorama, welches zum größten Teil aus Unschärfe besteht. Ich fand es ist auch mal wieder etwas anderes und deswegen wollte ich dieses hier nicht vorenthalten, auch wenn es sehr ähnlich zu dem Panorama in Schwarz-Weiß ist.

Anschließend wollte ich noch einen anderen Aussichtspunkt ansteuern, leider verpasste ich diesen und wollte nicht noch einmal die Treppe hinauf gehen, da ich mittlerweile doch schon gut fertig war.

View to sandstone rock

Nach einer Weile bot sich ein faszinierender Blick durch eine Felsspalte dar. Wobei sich die Häuser, von Pfaffendorf, mittig durch das Grün zog. Dieser Kontrast zwischen Natur und dem von Menschenhand geschaffenen war somit in mehrfacher Ausführung enthalten.

Colza in front of the Pfaffenstein

Schließlich gelangten wir wieder auf einen Feldweg. Dieser wäre meine eigentlich geplante Route gewesen, doch wie man weiß kommt es meistens eh anders als geplant. Ich widmete mich ein letztes mal dem Spiel mit der Unschärfe und setzte den Pfaffenstein in den Hintergrund und der Raps gab mir hierbei mein Hauptmotiv.

Wir gingen ein Stück weiter und kamen an der Weggabelung vorbei, an der ich mich gegen meine Schwester durchsetzte und den „falschen“ Weg einschlug. Egal. Hat ja keinem geschadet ;).
Nun lag lediglich noch der Rückweg zum Auto vor uns. Insgeheim verfluchte ich mich wieder nicht bis nach Pfaffendorf auf den Parkplatz gefahren zu sein, denn meine Beine waren bereits sehr schwer geworden und mein Rucksack wollte partout nicht leichter werden.  Am Auto brauchte ich mein restliches Wasser auf und akklimatisierte mich noch einmal bevor wir wieder los fuhren.

Nun denn, das war es erst einmal wieder von meiner Seits. Bis demnächst wieder, euer Daniel.

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