Der Rosengarten vom Gut Saathain – ein Fest für alle Sinne

Wie angekündigt folgt ein weiterer Blogbeitrag und da es Thematisch gerade so gut passt bleibe ich gleich wieder floral. Dieses mal jedoch weniger exotisch, genauer gesagt dreht sich nun alles um Rosen.

Ende Juni fuhr ich vormittags mal nach Saathain. Glücklicherweise war ich, trotz eines phänomenalen Wetters, ganz alleine dort und wie es der Zufall so wollte hatte es die Nacht vorher geregnet. Was einige wirklich tolle Details auf die Flora gezaubert hat, wie diese größere Wasserperle, die sich auf einem Blütenblatt gesammelt hatte. Neben dieser Perle, reizten mich jedoch zusätzlich die verschiedenen Stadien der Blüte so dicht beieinander.

Red rose after summer rain

Selbstverständlich gibt es in diesem wundervollen Garten nicht nur rote Rosen. Manchmal sticht eine weiße Rose völlig umgeben von roten Blüten heraus. Dass sich auf einer der weißen Rosen ein Insekt befindet habe ich im Moment der Aufnahme gar nicht mitbekommen. Umso größer war die Freude bei der Bearbeitung der Bilder, denn genau dieses kleine Detail setzt für mich den Punkt auf das i.

White rose

Da ich in dem Garten mal wieder meine Detailliebe nicht bremsen konnte bot es sich an, dass mir eine rosafarbene Blüte einen Blick in ihr innerstes gewährte. Ich nahm das Angebot selbstverständlich dankend an, denn wirklich oft habe ich diese Sicht noch nicht wahrgenommen.
Da diese Pflanzen, mal abgesehen von den Dornen, recht zart ist, bot sich eine sehr offene Blende an um diese Feinheit noch ein wenig mehr zu betonen.

Inside of a rose

Beim Schlendern durch die Rosenhaine habe ich besonders auf Kleinigkeiten geachtet und so fiel mir, neben vielen Anderen, diese zarte Blüte auf. Sie befand sich inmitten von bereits komplett aufgeblühten Blumen und so stach sie dennoch heraus, ganz ohne sich farblich abzuheben.

 Young beauty

Das Gut Saathain ist definitiv ein Besuch wert und ich habe die Zeit dort wirklich sehr genossen. Auch weil ich die Momente ganz bewusst mit allen Sinnen genossen habe (ohne permanent durch den Sucher zu schauen).
Dieser wundervollen und einzigartigen Geruch , dazu das Rauschen der Schwarzen Elser sowie das zwitschern der Vögel und das Gefühl diese zarten Blütenblätter auf der Haut zu spüren …

Es ist unbeschreiblich schwer zu Beschreiben wie sehr mich diese banalen Dinge immer wieder begeistern können, wenn ich alles bewusst erlebe (was ich leider immer noch zu selten mache). Um so mehr hoffe ich, wenigstens einen Bruchteil meiner Emotionen vermitteln zu können und vielleicht nimmst du das nächste mal die Natur auch ein wenig bewusster war.

Bis bald, euer Daniel.

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