Ein Besuch auf der Festung Königsstein

Der letzte Beitrag liegt schon wieder viel zu lange zurück. Zum Teil geschuldet an meinem Zeitmanagement und auch an der zweiten Schicht, in welcher ich gerade arbeiten gehe, was jedoch nur eine temporär ist.

Mitte Juli wollten wir, der Paul und seine Frau, sowie deren Trauzeuge, mal wieder in die Sächsische Schweiz fahren. Leider war das Wetter nicht sonderlich geeignet für eine Wanderung und so entschieden wir, dass wir einfach mal auf die Festung Königsstein fahren. Da mein letzter Besuch dort schon echt weit in der Vergangenheit lag wurde es tatsächlich mal wieder Zeit dafür.

Winch

Als wir zur Festung gelaufen sind und diesen recht steilen, und dank des Regens etwas rutschigen, Aufgang erklommen hatten offenbarte sich mir das erste Motiv. An sich nur ein Seilzug, aber dank der Beleuchtung wirklich schön in Szene gesetzt.
Ich wollte recht viele Detailsaufnahmen erstellen, da die Gebäude zwar recht schön sind, aber eben auch schon von vielen anderen abgelichtet wurden.

Lilienstein and the river Elbe

Als wir unsere Runden drehten hatte ich mir vorgenommen dieses Bild aufzunehmen. Probiert habe ich die Aufnahme von verschiedensten Standorten, doch irgendwie hat mich bei vielen immer etwas getört, bis auf  bei dieser. Das Foto besteht aus 4 Einzelaufnahmen bei 11 mm und der gebeugte Horizont entstand ungeplant beim zusammenfügen, jedoch fand ich diesen hier wirklich gut und habe ihn einfach nicht begradigt.
Das Bild zeigt den Lilienstein, welchen ich auch bereits im Mai abgelichtet hatte. Im Bild ebenfalls enthalten ist das Thürmsdorfer Mausoleum, von da aus habe ich nach den Fotos der Milchstraße auch den Sonnenaufgang genießen können.

Cannon

Nun hatte ich gerade mein Tokina an der Kamera und fand es recht spannend auch mal mit diesem Objektiv ein paar Details auf den Sensor zu bringen, auch um auch mal wieder ein wenig zu experimentieren. Ich finde es recht angenehm auch etwas mehr Kontext zu den Einzelheiten zu haben. Auch wenn ich so auf wesentlich mehr Achten musste als einfach nur auf die Feinheiten, schließlich waren wir auch nicht alleine auf der Festung unterwegs. Doch letztendlich zahlt sich die Geduld ja in den meisten Fällen aus und wenn nicht, bin ich um eine Erfahrung reicher geworden.

Königstein Fortress

Mit welcher Raffinesse die Festung zu der damaligen, im 13. Jahrhundert errichtet wurde, finde ich absolut faszinierend. Wie der natürliche Sandstein allmählich in eine errichtete Mauer übergeht ist wirklich beachtenswert. Zumal sämtliches Baumaterial mit einfachsten Mitteln herbeigeschafft werden musste.

A row of cannon

Schließlich wollte ich es nicht nur auf mein „Immerdrauf“, dem 24-105 mm belassen, sondern ebenfalls wieder etwas kreativer Fotografieren. Ich habe nämlich beobachtet, dass ich mit diesen Brennweiten recht träge wurde und das wollte ich unbedingt unterbinden. Und was bietet sich da besser an, als eine Festbrennweite ;).
Auch hier war wieder einiges an Geduld gefragt, denn um diese Fläche menschenleer zu erwischen musste ich etwas ausharren. Was ich aber gar nicht schlimm finde, denn unser Alltag ist schon hektisch genug.

In diesem sinne Bis bald wieder, euer Daniel.

 

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