Die Rakotzbrücke im Schnee

Nachdem meine Kamera nun recht lange nur gelegentlich und bei familiären Anlässen zum Einsatz kam, wollte ich einen kleinen Ausflug unternehmen um Fotos aufzunehmen. Glücklicherweise kam ich gerade rechtzeitig wieder von meiner Dienstreise aus Bukarest zurück um eine winterliche Landschaft vorzufinden.

Die Idee die Rakotzbrücke erneut abzulichten hatte ich schon etwas länger. Einzig und allein das Wetter spielte da nicht mit, denn ich wollte Schnee.
So begab ich mich auf den Weg nach Kromlau. Gegen zehn Uhr morgens hatte ich mein Ziel erreicht und zu meinem Erstaunen war der Parkplatz vollkommen leer.
Da ich wenig Interesse an nassen Socken hatte, zog ich mir meine hohen Wanderschuhe an, was sich als ausgezeichnete Idee herausstellte. Denn um den See waren die Wege nicht geräumt, was für mich absolut verständlich ist für so eine abgelegene Sehenswürdigkeit.

Ich schlenderte um das Gewässer und experimentierte mit sämtlichen Brennweiten und Blickwinkeln herum. Und es begann zu schneien, was absolut traumhaft war. Da mir lediglich einige kleine Vögelchen Gesellschaft leisteten, war eigentlich nur das leise rieseln des Schnees, sowie das knirschen meiner Schritte zu hören.

Stairs and a statue of Herkules

Nachdem ich meine erste Runde um den See nahezu beendet hatte viel mir die Treppe mit der Herkulesstatue auf. Ich hatte diese zwar beim letzten Besuch auch bemerkt, jedoch durch die vielen Besucher gar nicht als Motiv wahrgenommen.
Dieses mal lud es mich geradezu ein den Auslöser zu betätigen. Einzig die Statue konnte ich nicht exakt mittig zur Treppe anordnen, da die Eisfläche definitiv nachgegeben hätte, hätte ich diese betreten.

Als ich meine erste Runde beendete begab ich mich zu dem Aussichtspunkt, wo sich auch Bänke befinden. Ich ging abermals direkt ans Wasser, dabei stellte ich fest, dass der Wasserpegel um einiges niedriger war als bei meinem letzten Besuch. Das wiederum ermöglichte es mir eine etwas andere Perspektive zu nutzen. Denn von den Bänken betrachtet, befindet sich der Basalt im rechten Drittel des Brückenbogens.

Rakotzbrücke

Nun konnte ich mir die Parallaxe zunutze machen und die Steine zentraler platzieren. Dabei empfand ich diese Position  als die geeignetste. Manchmal können auch so kleine Änderungen, wie in dem Fall zwei bis drei Meter, schon eine recht deutliche Auswirkung haben.

Ich hatte recht zeitig bemerkt wie deutlich sich der hellgrüne Basalt vom tristen Geäst des Waldes abhob. Und so wollte ich das noch einmal detaillierter aufnehmen. Gedacht, getan.

Basalt

Mittlerweile hatte es aufgehört zu schneien und die Färbung kam bedeutend besser zur Geltung. Diese Farbe bringt einen herrlichen Kontrast zum verhältnismäßig farblosen Hintergrund, was lustigerweise im Herbst genau umgedreht der Fall ist. Wie wandlungsfähig diese Natur doch ist…

Dieser Ausflug war für mich ein herrlicher Ausgleich zu einer sehr hektischen und chaotischen Woche. Genau solche Moment verdanke ich einzig und alleine meinem Hobby – der Fotografie.
In diesem Sinne … bis bald. 🙂

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