Dresden – ein Blick durch Blüten

Vor einer Woche machte ich mich abermals auf um mit den ersten Sonnenstrahlen Fotos zu schießen. Ich verließ um kurz vor halb sieben meine Wohnung, nahm mein Rad und fuhr los. Mein Ziel war die Augustusbrücke – besser gesagt einige Bäume daneben. Am vorhergehenden Wochenende hatte ich mir mal etwas Zeit genommen und bin spazieren gegangen. So schlug ich zwei Fliegen mit einer Klappe, ich konnte abschalten und gleichzeitig auch etwas die Lage auskundschaften.

Wie ich richtig vermutete stand der Baum nun, am ersten April schön in der Blüte. Die Freude trübte sich ein wenig, als ich feststellte, dass ich gut 1,5 – 2 Meter zu klein war. Glücklicherweise hatte ich jedoch mein Stativ dabei.
Die maximale höhe gab das Kabel meines Fernauslösers vor und so konnte ich zwei von drei Segmenten ausziehen. Etwas schwieriger gestaltete sich jedoch der Bildaufbau. Da ich die Kamera nun knappe 2 Meter über meinem Kopf hielt hatte ich einen sehr steilen Blickwinkel. Somit war bei jeder Auslösung noch eine gehörige Portion Zufall mit im Spiel. Einige Versuche später war ich zufrieden mit meinen Ergebnissen.

Dresden - a look trough blossom

Nachdem sich die Sonne schon deutlich vom Horizont gelöst hatte, ergab sich die Möglichkeit die Blüten im Detail aufzunehmen und zwar im schönen Gegenlicht. Diese Gelegenheit ließ ich mir natürlich nicht entgehen, schließlich kam es bisher nicht sonderlich oft vor, dass ich zu dieser Zeit bereits hinter der Kamera stand.

 Sunny blossom

Das war so ein Moment, wo ich absolut gar nicht auf irgendwelche Regeln bezüglich der Bildgestaltung geachtet habe. Schließlich gehört zur Fotografie zwar auch etwas Theorie hinzu, nur finde ich es auch wichtig außerdem noch auf sein Bauchgefühl zu hören und einfach abzudrücken.

… Und so langsam verstehe ich auch was damit gemeint ist, die Regeln auch zu brechen. Es ist und bleibt schließlich etwas Kreatives und das ist auch gut so und ab einem Gewissen Punkt haben „Regeln“ da nicht mehr so viel zu suchen, denke ich.
Ich bin mehr als nur froh mich um diese Zeit bereits aus dem Bett geschält zu haben und obwohl ich eigentlich nur mal kurz Bilder machen wollte hielt ich mich nahezu zwei stunden bei den Bäumen am Elbufer auf. Es war wirklich ein fabelhafter Start in den neuen Tag.
In diesem Sinne, bis bald …

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