Der Natur auf der Spur – Zoo Leipzig

Es war verdammt lange ruhig hier – zu lange und zu ruhig. Die einfache Erklärung dafür ist, dass ich schlichtweg mit dem was ich in der Zwischenzeit fotografiert habe einfach nicht zufrieden war. Jedoch habe ich mir vorgenommen, dass ich lieber mal ein Weilchen nichts zu veröffentliche, als irgendwas. Denn ich möchte wirklich zufrieden sein mit dem was ich hier in Zukunft hier präsentiere und nicht einfach nur den Blog irgendwie aktuell zu halten.

Es ist schon etwas her, da bekam ich von 2 engen Freunden einen Gutschein für den leipziger Zoo. Endlich habe ich mal Zeit gefunden mir mal die Zeit genommen um diesen Gutschein einzulösen… und was ist das für ein Zoo. Die schiere Größe und die liebevoll hergerichteten Gehege und Gebäude, ach was sage ich das gesamte Konzept ist einfach atemberaubend . Das war ein Besuch, den ich so schnell nicht wieder vergessen werde.
Ich könnte ein ganzes Buch füllen mit Eindrücken dieses Besuches, jedoch möchte ich mich hier auf die markantesten beschränken.

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Die erste Station, auf die ich hier eingehen möchte wäre das Vogelhaus, denn ich bin absolut fasziniert von diesen fliegenden Lebewesen.
Ich hatte gerade die Türe hinter mir geschlossen, da flog einer der kleinen bunten Vögel so dicht an mir vorbei, dass ich die Luftzüge der einzelnen Flügelschläge spüren konnte. Bisher kam es noch nie vor, dass ich (exotischen) Vögeln so nah kommen konnte.
Ich verbrachte an jeder Station erst einmal etwas Zeit und beobachtete die Tiere ohne direkt durch die Kamera zu schauen, schließlich möchte ich nicht ausschließlich Bilder des Tages haben, sondern das ganze auch voll und ganz genießen.

Tauraco fischeri - Zoo Leipzig

So kam es, dass ich diesen Fischerturako verfolgen konnte um diesen dann in einem schönen Moment abzulichten. Glücklicherweise schien mich der Turako ebenfalls beobachtet zu haben, anders kann ich es mir den Blick nicht erklären. Ich achtete immer meistens darauf, dass der Zoo nicht unbedingt auf Anhieb erkennbar ist.
Auch, wenn ich noch Stunden im Vogelhaus hätte verbringen können, so wollte ich doch noch etwas mehr vom Zoo sehen, wie das Gondwanaland.

Es ist ein gigantischer Aufwand, der betrieben wird um diese Bedingungen Tag für Tag, Sommer wie Winter zu schaffen – einfach nur wow. Das alleine könnte bereits etwas völlig eigenständiges sein, so gigantisch kam es mir vor. Nicht nur, dass es sich anfühlt als wäre ich im Regenwald, nein es sind viele Tierarten, dies sich frei bewegen können. Wie die Affen auf der Totenkopfaffeninsel.

South American monkey - Zoo Leipzig

Diese neugiereigen kleinen Wesen sind völlig an die Besucher gewöhnt und kommen dementsprechend nah an einen heran. Einziger Haken dabei war, dass diese nicht gestreichelt werden durften. Das aber wiederum ist völlig verständlich, da es sich im Kern immer noch um Wildtiere handelt. Wirklich schade daran ist nur, dass es die Verantwortlichen nicht nur bei Verbotsschildern belassen können…

Ebenfalls ein Muss für mich sind Elefanten, die trotz ihrer Größe doch sehr sensibel agieren. Sie werden ja nicht ohne Grund als sanfte Riesen bezeichnet.

Tusker - Zoo Leipzig

Als ich am Gehege ankam, waren auf der Außenanlage keine grauen Riesen zu sehen. Dafür kam ich ihnen im Gebäude um so näher, wo sie gerade eine Fuhre frisches Gras genossen.
Ich finde ja die Blicke dieser Tiere sehr ausdrucksstark. Es kann natürlich durchaus auch sein, dass ich da etwas zu viel hineininterpretiere. Auf mich wirkte mein Aufenthalt im Elefantentempel jedenfalls sehr entspannend und auch beruhigend. So genoss ich auch diesen Moment noch ein wenig, bevor es mich weiter zog.

Viele tolle Gehege später, kam ich an den Erdmännchen vorbei. Diese kleinen putzigen Kerle sind einfach herrlich zu beobachten. Es gibt ja immer eines was deutlich erhöht sitzt oder steht um Ausschau zu halten – so auch dieses mal.
Das Gros der Besucher war bereits auf dem Weg in Richtung Ausgang. So konnte ich mich ungestört diesen kleinen Rackern widmen.

Meerkat - Zoo Leipzig

Die Ruhe, die nun allmählich bei den Tieren wieder einkehrte war schön zu beobachten und auch der „Wachposten“ wirkte deutlich weniger angespannt als noch 30 Minuten zuvor. Doch so langsam neigte sich mein Besuch dem Ende entgegen.

Zusammenfassend kann ich einen Besuch im Zoo Leipzig jedem nur empfehlen, der Eintritt ist zwar mit 21€ für mich nicht gerade günstig gewesen, doch der Zoo ist gefühlt drei mal so groß wie der in Dresden. Damit bekommt man jede Menge geboten für sein Geld und tut sogar noch etwas gutes, da ein kleiner Teil des Eintritts für den Artenschutz verwendet wird.
Es gab noch so unglaublich viele andere tolle Gehege und Themenwelten, auf die ich hier nicht weiter eingegangen bin. Sei es das Pongoland oder die Afrika Welt. All das wurde wirklich mit sehr viel liebe zum Detail angelegt.
Mir bleibt nun nichts mehr zu sagen, außer Danke für dieses wunderbare Erlebnis. Es war ein wirklich grandioser Tag, den ich, dank euch beiden, verbringen durfte.

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3 Kommentare zu „Der Natur auf der Spur – Zoo Leipzig

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