Die Fachwerkkirche in Saathain

Ich bleibe gleich noch einmal in Saathain, denn auf dem Gut steht ebenfalls noch eine wirklich schöne Kirche.
Trotz umfangreicher Sanierungsarbeiten sind hier und da dennoch Spuren der Zeit zu erkennen. Denn genau dieses, nicht total perfekte, gibt dem Gebäude einen ganz eigenen Charme und diesen mag ich absolut gerne.

Frame house church behind a tree

Bereits im Jahre 1629 wurde diese Kirche errichtet, was im Hinblick auf die damals vorhandene Technik für mich kaum vorstellbar ist. Alleine die Dachziegel bis aufs Dach zu bekommen muss die Leute und ihre Technik schon echt stark beansprucht haben.
Heutzutage werden hier hauptsächlich Trauungen, Ausstellungen oder Konzerte durchgeführt. Eine Hochzeit ist hier in vielerlei Hinsicht vorteilhaft, denn neben diesem wirklich herrlichen Bau befindet sich noch der wundervoller Rosengarten auf dem Gelände. Somit wäre die Location für das Paarshooting schon gefunden.

Frame house church

Da diesen Tag die Wolken recht zügig vorüber zogen, konnte ich es mir nicht nehmen lassen mal wieder eine kleine Langzeitbelichtung anzufertigen. Mit etwa dreieinhalb Minuten war dieses eine der kürzeren, doch ehrlich gesagt war die Zeit auch schon viel zu lang.
Da ich noch mit einer APSC Kamera arbeite und mich hinter mir nur noch ein Busch von der Mauer trennte hatte ich die Wahl entweder ich packe mein Tokina drauf oder ich nehme mehrere hochformatige Bilder auf. Ich habe mich für letztes entschieden, da ich bei 24 mm Brennweite die Verzerrung nicht ganz so arg habe wie bei 11 mm.

So, dass soll es auch erstmal gewesen sein für diesen Beitrag, genießt das schöne Wetter noch ein wenig, bevor die Temperaturen wieder kühler werden.
In diesem Sinne … bis bald, euer Daniel.

Der Rosengarten vom Gut Saathain – ein Fest für alle Sinne

Wie angekündigt folgt ein weiterer Blogbeitrag und da es Thematisch gerade so gut passt bleibe ich gleich wieder floral. Dieses mal jedoch weniger exotisch, genauer gesagt dreht sich nun alles um Rosen. Ende Juni fuhr ich vormittags mal nach Saathain. Glücklicherweise war ich, trotz eines phänomenalen Wetters, ganz alleine dort und wie es der Zufall so wollte… Der Rosengarten vom Gut Saathain – ein Fest für alle Sinne weiterlesen

Frühlingsblumen im Regen

Vor etwa drei Wochen, als ich mich mal wieder in meiner Heimat befand, war das Wetter sehr verregnet. Das hat mich allerdings nicht im geringsten vom fotografieren abgehalten. Bisher habe ich mir unseren Garten entweder bei bewölktem Himmel, oder bei strahlendem Sonnenschein vorgenommen. Da ich mich nicht immer nur bei, mir bereits bekannten Licht- und Wetterverhältnissen mit meinem Hobby beschäftigen wollte habe ich es einfach mal darauf ankommen gelassen. Zugegeben – es war eher ein Nieseln, als ein wirklicher Regnen, aber sei es drum.
Meine Kamera ist zwar eigentlich nicht Wettergeschützt, nimmt aber schließlich auch nicht sofort Schaden sobald sie mal einige Regentropfen abbekommt.

Aufgenommen habe ich zwar mit meinen beiden Festbrennweiten, nämlich dem 50 mm Art sowie meinem 100 mm Macro, im Nachhinein habe ich mich jedoch gegen die Bilder mit den 50 mm entschieden. Ich fand diese durch den zu unruhigen Hintergrund einfach nicht so gelungen.

Grape Hyacinth in the rain
(550D, 100 mm, F/5.6, 1/40 sec, ISO 100)

Begonnen habe ich bei einer Reihe von Hyazinthen, genauer genommen sind es Traubenhyazinthen. Ich hatte mir zwar erheblich mehr Regentropfen auf den Blüten erhofft, da diese jedoch sehr dicht an einem Strauch stehen, waren sie wohl doch besser geschützt. Dass das Wassertröpfchen oben rechts an der Blüte genau im Fokus ist, ist jedoch eher Zufall als geplant. 😉

Doronicum in the rain
(550D, 100 mm, F/8.0, 1/160 sec, ISO 100, Blitz)

Anschließend begab ich mich zu den Beeten mit dem Kaukasus-Gämswurz. Hier gab es bedeutend mehr Oberfläche, außerdem standen diese nicht mehr so geschützt im Garten. So dass ich hier deutlich mehr Wassertropfen auf der Blüte vorfanden, allerdings schaukelten die Blüten durch einen leichten Wind beachtlich. Nun hieß es für mich wieder künstlich für Licht zu sorgen. Hierbei habe ich meinen Blitz jeweils immer ohne Lichtformer benutzt, da durch ein relativ hartes Licht die Tropfen besser zur Geltung kommen.

Blue-eyed Mary in the rain
(550D, 100 mm, F/8.0, 1/160 sec, ISO 100, Blitz)

Gleich neben dem Gämswurz befinden sich diese Vergissmeinnicht. Da diese Gewächse sehr klein sind wirken die Wasserspritzer darauf besonders groß. Besonders toll finde ich die Wasserperle, welche nahezu mittig auf der Blüte liegt und somit wie eine kleine Lupe fungiert.

Blue-eyed Mary among Common Primrose
(550D, 100 mm, F/8.0, 1/160 sec, ISO 100, Blitz)

Für das letzte Foto musste ich mich faktisch nur einige Zentimeter bewegen. Ich mag ja das besondere, abseits der Norm, sehr. Um so erfreulicher fand ich es zu sehen, dass sich mitten in den Primeln wieder einige Vergissmeinnicht hinzugemogelt hatten. Außerdem gab es mir die perfekte Möglichkeit mal wieder mit einem unscharfen Vordergrund zu experimentieren.
Ich mag diese vielen verschiedenen Farben im Frühling. Alles wirkt so wesentlich freundlicher und froher.

So das war es dann erstmal wieder. Bis demnächst, euer Daniel.

Frohe Ostern

Irgendwie wollte ich mich mal an einem thematischen Bild versuchen. Geplant war eigentlich was mit Blümchen im Vordergrund und dem Busch, an welchem die OStereier hängen in den Hintergrund. Schade nur das die Blumen im Garten so ungünstig stehen das ich meine Bildidee knicken konnte.
Nach einem kurzen Blick um den Busch herum stach mir dieser Osterhase ins Auge. Perfekt. Die neue Idee stand und ich begann sofort sie umzusetzen. Nach den ersten Bildern war mir auch klar, dass der Hase ein wenig Abstand vom Boden brauchte, also stellte ich ihn auf einen Hocker und fertig war das Bild und damit wünsche ich euch allen frohe Ostern.

 Easter bunny
(550D, 50 mm Art, F/2.0, 1/4000 sec, ISO 100)

Plessa – ein kleiner Spaziergang

An dem Tag, an welchem auch das Bild aus dem vorherigen Beitrag stammt, entstanden natürlich noch weitere Fotos. Einige weitere möchte ich nun hier zeigen.
Mein erstes Ziel war das Kraftwerk meines Heimatortes aufzunehmen. Dafür bin ich mal zu einer gänzlich anderen Perspektive gegangen. Zu beginn hatte ich wieder meine Quetschlinse drauf. Dieses mal wollte ich jedoch einen eher weniger auffälligen Unschärfeverlauf haben um ein zart- verträumtes Resultat zu bekommen. Ich bin damit auch ganz zufrieden.

Old power station in PLessa
(550D, Leitz Hektor, 1/4000 sec, ISO 100)

Anschließend ging ich den Feldweg einige Schritte weiter, die Strohballen hatten meine Aufmerksamkeit erlangt. Diese Passen ja auch wunderbar in diese ländliche Gegend und runden das Bild (im wahrsten Sinne des Wortes) ab. Auch da probierte ich vieles aus, entschied mich letztendlich allerdings doch für mein Sigma Art.

bale of straw(550D, 50 mm, F/2.0, 1/2000 sec, ISO 100)

Nun wollte ich meinen Weg fortsetzen, da stach mir doch glatt dieser Alte Anhänger ins Auge. Der passte auch irgendwie wunderbar zu meiner Stimmung.

Old trailer
(550D, 105 mm, F/4.0, 1/800 sec, ISO 100, gecropt)

Mein weg führte mich nun allerdings erst einmal ein Stück zurück, bis ich mich dazu entschloss noch einmal in Richtung Schwarze Elster zu laufen. Nun wurde ich allerdings doch etwas Faul und anstatt entlang der Feldwege zu gehen, ging ich kurzerhand quer über das Feld :D. Schließlich bin ich auf dem Radweg noch ein ganze Weile weitergegangen und wollte seit längerem mal wieder ein Panorama aufnehmen.

Plessa panorama(550D, 12* 60 mm, F/6.3, 1/100 sec, ISO 100)

Unruhe

Nachdem der letzte Beitrag sehr bunt war und damit einen völligen Kontrast zum Winter darstellt nun wieder etwas melancholischer – Schwarz-Weiß.

Entstanden ist dieses Bild, wie unschwer zu erkennen, an einem recht stürmischen Tag. Fotowetter war es definitiv nicht. Völlig egal ich wollte wieder fotografieren.
Ich hab mich nach meinem ersten Ziel einfach nur noch treiben lassen. Ohne bestimmtes Ziel. Ist ja in der heutigen Zeit auch mal nicht verkehrt und ganz nebenbei kann man ja auch über so vieles nachdenken.

Flurry
(550D, 105 mm, F/16, 1/25 sec, ISO 100)

Karnevalsumzug in Plessa

Jedes Jahr kurz vor Rosenmontag, genauer gesagt der Samstag davor, Findet in meiner Heimat ein Umzug statt. Leider scheint es ganz so das es von Jahr zu Jahr weniger Teilnehmer werden. Nichts desto Trotz hatte ich dennoch meine Kamera mit um einige Impressionen einzufangen. An der Kamera befand sich das Canon 24-105mm*, was für mich ein guter Allrounder ist.

Einige Schaulustige machen sich auch echt viel Mühe um ein wenig Farbe in den tristen Winter zu bringen. Dabei möchte ich nicht wissen wie viele Tage an Arbeit in diesen Kostümen stecken.

Carneval I

Ganz anders wiederum dieser, doch etwas düstere, Geselle. Ich musste schon recht stark schmunzeln als ich ihn inmitten des Orchesters der Bergarbeiter erblickte.

Carneval II

Auch eine solche multi-funktionale Gehhilfe ist bei einigen Teilnehmern nicht verkehrt. Dieser Herr brauchte sie allerdings nicht wegen des übermäßig vielen Alkoholkonsums, wie so manch anderer.

Carneval III

Am Ziel gibt es von vielen Teilnehmern noch mal eine besondere Showeinlage um noch eine möglichst gute Wertung zu bekommen und so mit ein wenig Glück den Publikumspreis zu gewinnen. Während seine Mitstreiter bereits an der Reihe waren, vertrieb sich der Apfel die Zeit etwas. Am ende ging der Wurm allerdings doch leer aus und eines der Kinder konnte sich freuen ;).
Carneval IV

Nun waren die Temperaturen ja nicht ganz so kalt, diese Dame jedoch hatte es besonders warm. Ihrem Gesichtsausdruck zufolge würde ich sogar so weit gehen zu behaupten das sie den gemütlichsten Platz im gesammten Umzug hatte.

 Carneval VI


* Dies ist ein Partner-Link, welcher zu einer externen Webseite führt. Ich erhalte keinerlei Bezahlung für das setzen von Links, bekomme allerdings eine kleine Provision falls ihr darüber bestellt. Es entstehen für euch dadurch keinerlei Nachteile.